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CORROFLON – hochflexibler PTFE-Schrägwellschlauch

Konstruktion und Technik

Der CORROFLON-Schlauch wurde 1978 entwickelt und  seitdem regelmäßig überarbeitet und verbessert. Er hat sich als Standard für PTFE-Wellschläuche in der chemischen, pharmazeutischen und Nahrungsmittelindustrie durchgesetzt.

Die Schlüssel zum Erfolg liegen in der Qualität des Aufbaus und der Herstellung. So werden eine lange Lebensdauer und eine hohe Zuverlässigkeit garantiert. Der Aufbau unterscheidet sich von allen anderen auf dem Markt befindlichen gewellten PTFE-Schläuchen und zeichnet sich durch hohe Leistungsfähigkeit und Sicherheitsaspekte aus. 

Qualitätssicherung, Zertifizierung, Produkttests und Kennzeichnung

CORROFLON-Schläuche werden von TECNO PLAST nach Deutschland und Österreich geliefert. TECNO PLAST ist nach ISO 9001:2008 und nach der Druckgeräte-Richtlinie 2014/68/EU, Modul H, zertifiziert.

Zertifikate/Zeugnisse/Konformitätserklärungen 

Folgende Zeugnisse sind auf Anfrage bzw. Bestellung erhältlich: 

Materialzeugnisse 3.1, Druckzertifikate 3.1. und Zeugnisse für Oberflächenbeschaffenheit, jeweils nach EN 10204, sowie Umstempelbescheinigung. Ausnahme: Meterware ohne Druckprüfung. 

Sollten Schlauchleitungen gemäß Druckgeräte-Richtlinie eingestuft werden, sind diese mit “CE” gekennzeichnet und werden mit einer entsprechenden Konformitätserklärung ausgeliefert. 

Die Schlauchleitungen sind je nach Ausführung für den Einsatz in gasexplosionsgefährdeten Atmosphären der Zone 0,1 und 2 bei der Verwendung mit brennbaren Flüssigkeiten der Explosionsgruppe IIA und IIB geeignet.

Eine detaillierte Tabelle und einen Prüfbericht finden Sie auf der Homepage von TECNO PLAST im Downloadbereich. Eine Konformitätserklärung gemäß ATEX-Richtlinie 2014/34/EU kann ausgestellt werden. 

Konformitätserklärungen können ebenfalls geliefert werden für: 

  • weißen Liner nach der FDA-Richtlinie 21 CFR 177.1550
  • antistatischem schwarzen Liner für Rußanteile gemäß der FDA-Richtlinie 21 CFR 178.3297 
  • die USP-Class VI -121°C mit USP <87> und <88>
  • Prüfungen nach ISO 10993-5, 6, 10, und 11

Werksprüfung der CORROFLONSchlauchleitungen 

Alle fertig montierten Corroflon-Schlauchleitungen werden neben einer gewissenhaften Qualitätskontrolle zusätzlich mit dem 1,5 fachen des max. Betriebsdruckes der Schlauchleitung einer Dichtheitsprüfung, nach DIN EN ISO 1402, unterzogen. Maßgeblich für den Prüfdruck ist das schwächste Bauteil der Schlauchleitung. 

Es handelt sich um eine hydrostatische Prüfung. Ein weiterer Bestandteil der Werksprüfung ist die Kontrolle der elektrischen Leitfähigkeit. 

Kennzeichnungen 

Grundsätzlich erfolgt – falls vom Kunden nicht anders gewünscht – eine Kennzeichnung der Schlauchleitung nach DIN EN 16643, Typ C, möglichst auf der Presshülse. Ferner werden ggf. Kennzeichnungen nach der Druckgeräterichtlinie vorgenommen.

CORROFLON GP/SS

Beschreibung

Der Schlauchliner besteht ausschließlich aus extrudiertem, virginalen und schräggewellten PTFE, konform der FDA Reg. 21 CFR 177.1550. Verstärkt wird der Liner durch eine außen in den Wellentälern liegenden Edelstahlspirale, die den Schlauch zusätzlich stabilisiert. Der Druckträger besteht aus qualitativ hochwertigem Edelstahlgeflecht (304 SS – 1.4301)

Temperatur-Druckkurve

In der folgenden Grafik können Sie die Betriebsdrücke der einzelnen Nennweiten von Corroflon GP/SS entnehmen. Für Temperaturen bis -70 ˚C gelten die Werte für 0˚C.

Temperatur Druckwerte

Temperatur-Vakuum

Alle Nennweiten von Corroflon GP/SS bis 2″ sind für Vakuum bis -0,9 bar geeignet. Bei Temperaturen über +150 ˚C muss das Vakuum für jedes zusätzliche 1˚C um 1 % reduziert werden. Für Nennweiten über 2″ ist die Vakuumbelastbarkeit abhängig von der Einbausituation. Generell wird empfohlen, für Nennweiten ab 2” die SP-Ausführung einzusetzen.  

CORROFLON-Fließgeschwindigkeit

Wenn die Fließgeschwindigkeit eines Schlauches bestimmt oder aber der Druck ausgerechnet werden soll, um eine gewisse Durchflussrate zu gewährleisten, kann dies unter Umständen errechnet werden. 

Diese Berechnungen können nur für Flüssigkeiten mit einer ähnlichen Viskosität wie Wasser durchgeführt werden und auch nur für Schläuche mit PTFE-ausgekleideten Anschlüssen (keine Verengungen am Schlauchende). 

Folgende Informationen sind für die Fließgeschwindigkeit in m3/h notwendig:

  • Druck in bar am Schlaucheingang
  • Druck in bar am Schlauchausgang
  • Schlaucheinbau (gerade oder 33 % gerollt oder 66 % gerollt oder 100 % zusammengerollt)

Um den Druckabfall in bar über die gesamte Schlauchlänge zu errechnen:

  • Gewünschte Fließgeschwindigkeit in m3/h
  • Schlaucheinbau (s.o.)

Chemische Beständigkeit/Halogene (z. B. Brom) und geschmolzene Alkalimetalle

Obwohl PTFE für eine fast universelle chemische Beständigkeit bekannt ist, erlaubt die fluorierte chemische Struktur des PTFEs die Diffusion von nachweisbaren Mengen an Fluor, Chlor und einigen wenigen anderen Halogenen (z.B. Brom), allerdings nur unter Druck. Mit Luftfeuchtigkeit kann dies zur Korrosion von Edelstahldrähten führen. Ebenfalls führen schon geringste Mengen Chlor in der Außenatmosphäre, im Dampf oder auch im Seewasser zu der sogenannten Chlorspannungskorrosion des Edelstahlgeflechts. Für solche Anwendungen werden die KYB-Ausführung oder aber ein Hastelloy-C276-Drahtgeflechte (siehe Druckträger) empfohlen, wobei die Medientemperatur nicht 60˚C übersteigen darf.

Weitere Gase und Flüssigkeiten, die durch das PTFE dringen können, sind z. B. Schwefeltrioxid, Methylmethacrylat, Caprolactam, Essigsäure, Phosgen, Salzsäure und Bromwasserstoffsäure.
Bei den beiden letzten Medien darf die Betriebstemperatur 45°C nicht überschreiten. 

Es kann zu chemischen Angriffen beim Einsatz von geschmolzenen Alkalimetallen kommen. Bitte kontaktieren Sie uns – und wir werden Ihnen für Ihre Anwendung die optimale Schlauchkonfiguration empfehlen. 

Im Übrigen verweisen wir auch auf die Nutzungsbedingungen, die Sie auf der Seite 27 des Kataloges finden. 

Zyklischer Wechsel des Aggregatzustandes

Bei bestimmten Anwendungen verändert ein Medium während des Prozesses seinen Aggregatzustand und wird – im Laufe einer zyklischen Sequenz– abwechselnd zu einer Flüssigkeit bzw. einem Gas. Dies steht in der Regel im Zusammenhang mit Veränderungen von Temperatur und/oder Druckverhältnissen. Ein solcher Zyklus setzt den Schlauchliner extremen Belastungen
aus, ganz unabhängig davon aus welchem Material dieser hergestellt ist.

Gase als Medium

Obwohl der CORROFLON-Schlauch erfolgreich für den Transport von Gasen aller Art eingesetzt werden kann, muss beachtet werden, dass abhängig von der Fließgeschwindigkeit ein pfeifendes Geräusch entstehen kann. Generell zeigen Wellschläuche dieses Phänomen, welches durch Turbulenzen des Gases an den Wellen entsteht. Hier bietet sich als Alternative auch der PTFE-Glattschlauch BIOFLEX an.

EC – Elektrisch Leitende Verbindung

Der Widerstand zwischen den Anschlüssen bei Schläuchen bis 5 m Länge beträgt < 100 Ohm, dies gilt für GP/TO; GP/SS; GP/PB und GP/KYB

Schlauchliner

GP/AS – antistatischer PTFE-Standardliner

Einsatz

Für Anwendungen mit evtl. auftretender elektrostatischer Aufladung von Gasen und Flüssigkeiten, z. B. Kraftstoffen oder Lösungsmitteln. Ohne antistatische Ausrüstung könnte eine elektrostatische Entladung zu Funkenbildung und Explosion führen.

Beschreibung

Hergestellt aus FDA-konformen PTFE gemäß FDA Reg. 21 CFR 177.1550 und USP-Klasse VI unter Zusatz von weniger als 2.5 Gewichtsprozent Ruß gemäß FDA-Richtlinie 21 CFR 178.3297.

Ausführung

Wie für CORROFLON GP/SS mit der Ausnahme, dass AS den Anforderungen für antistatische Schläuche der Norm DIN EN 16643 entspricht. Der Widerstand des Schlauchliners gemessen von innen nach außen, angelehnt an die DIN EN ISO 8031, darf 106 Ohm nicht überschreiten. Wenn eine Schlauchleitung eingesetzt wird, muss immer ein Schlauchende geerdet sein.

EC – Elektrisch Leitende Verbindung

Der Widerstand zwischen den Anschlüssen bei Schläuchen bis 5 m Länge beträgt < 100 Ohm, dies gilt für GP/TO; GP/SS; GP/PB und GP/KYB.

SP – virginaler Liner mit Spezialwellung

Einsatz

Für Anwendungen, die eine höhere Temperatur-Druckfestigkeit, eine höhere Flexibilität und eine verbesserte Knick- und Verformungsstabilität benötigen. Desweiteren für Anwendungen größer 2″, bei denen Vakuumbeständigkeit gefordert wird.

Für die Anwendungen mit eventueller auftretender elektrostatischer Aufladung – siehe Beschreibung GP/AS – bitte entsprechend verwenden:
SP/AS – antistatischer Liner mit Spezialwellung
Die SP-Ausführung ist nur in AS – antistatischer Liner lieferbar

Beschreibung

Der Wellenabstand ist geringer als bei GP, um dem Schlauch eine bessere Biegefestigkeit zu geben.

Ausführung

Wie bei CORROFLON GP, jedoch erhöht sich der Betriebsdruck für Schläuche mit Edelstahlgeflecht (SS) um 25 %, das Gewicht/m um ca. 30 %. Die echte Nennweite wird um 3 mm, die max. Schlauchlänge um 50 % und der minimale Biegeradius um ca. 25 % reduziert (siehe Tabelle Nennweiten und Spezifikationen). Der Reinigungswinkel ist kleiner als 80˚. (Die Druckwerte für SP/PB sind identisch mit GP/PB.)

EC – Elektrisch Leitende Verbindung 

Der Widerstand zwischen den Anschlüssen bei Schläuchen bis 5 m Länge beträgt < 100 Ohm, dies gilt für GP/TO; GP/SS; GP/PB und GP/KYB

Druckträger

PB – Polypropylengeflecht

Einsatz

Schläuche mit PB-Geflecht sind ideal unter Bedingungen mit häufigen dynamischen Bewegungen und Anwendungen im Temperaturbereich von -30 ˚C bis +100 ˚C. Das PB-Geflecht ist leichter als das SS-Geflecht und somit bedienungsfreundlicher. Zusätzlich wird PB-Geflecht nicht durch Chlorspannungskorrosion angegriffen.

Ausführung

Wie bei GP/SS, mit der Ausnahme, Einschränkung des Betriebstemperaturbereiches auf -30 ˚C bis +100 ˚C sowie des Betriebdruckes. (siehe Nennweiten und Spezifikationen). Der PB-Schlauch ist bis zu einer Temperatur von 100˚C für Vakuum geeignet. Das Gewicht pro Meter reduziert sich allerdings um ca. 20 %. 

PB-Geflecht ist nicht antistatisch 

Eine leitende Verbindung zwischen den Anschlüssen kann durch die EC-Verbindung erreicht werden.

Hinweis:

Unter Umständen kann längere Sonneneinwirkung zu einer UV-bedingten Schwächung des Polypropylen-Geflechts führen

TO-Schlauch ohne Geflecht

Einsatz

Der TO-Schlauch ist ein leichter Schlauch für Anwendungen im Niederdruckbereich, ohne die Notwendigkeit eines Druckträgers. Der Zusatz TO bedeutet bei allen Ausführungen, dass kein Geflecht vorhanden ist.

TO-Schläuche ohne Edelstahlspirale sind nicht für Anwendungen mit Bewegung, Vakuum oder Druck geeignet.

Ausführung

Wie bei GP/SS, mit der Ausnahme, dass der max. Betriebsdruck um 85 % und das Gewicht/m um 35 % reduziert ist

 

KYB – PVDF-Geflecht

Einsatz

Das PVDF-Geflecht wird nur dort eingesetzt, wo äußere korrosive Bedingungen herrschen, z.B. bei Chlor- oder Fluorförderung. Diffusion von beispielsweise Chlor kann in Verbindung mit Luftfeuchtigkeit zu einem korrosiven Angriff auf das Geflecht führen, PVDF wird jedoch nicht angegriffen.

Bei derartigen Anwendungen sollten dem Hersteller stets alle Anwendungsdetails genannt werden, damit dieser eine korrekte Empfehlung geben kann.

KYB-Geflecht ist nicht antistatisch 

Sonderausführung

Für spezielle Anwendungen – z.B. in aggressiver Atmosphäre – steht folgender Druckträger als Alternative zur Verfügung:

  • Hastelloy -C276- Drahtgeflecht

Kautschuk-Decken

RC – EPDM/Kautschukdecke

Einsatz

Bei starker Beanspruchung, z.B. mechanischer Belastung, Abrieb oder Tankwagenentleerung.

Beschreibung 

Eine antistatische, schwarze, flammenhemmende und selbstverlöschende Kautschukmischung ist auf das Edelstahlgeflecht eines CORROFLON-Schlauches aufvulkanisiert. Diese Kautschukmischung bietet eine gute chemische und temperatur Beständigkeit bis +150 ˚C (Medientemperatur), bzw. +130 ˚C bei direkter äußerer Einwirkung.

Die Decke ist in zwei Versionen lieferbar:

  • schwarz: ableitfähig, flammhemmend, selbstverlöschend
  • blau: nicht ableitfähig, nicht flammhemmend

SI – Silicondecke

Einsatz

Durch die glatte und leicht zu reinigende Silicondecke ist diese Ausführung besonders gut für den Einsatz im Hygienebereich geeignet. Eine Sichtprüfung des Geflechts ist so jederzeit möglich.

Beschreibung

CORROFLON GP/SS/RC/SI – aufvulkanisierte, platinkatalysierte Silicondecke.  CORROFLON GP/SS/SI/SLV – der semitransparente Siliconschlauch ist auf das Geflecht gezogen (bis DN 65 möglich). Der Siliconschlauch liegt im Gegensatz zum aufvulkanisierten Siliconkautschuk nicht eng auf dem Geflecht und wird nicht mit der Hülse verpresst.

Nennweiten und Spezifikationen nach DIN EN 16643, Typ C

 

* Maximaler Betriebsdruck – MBD

Der maximale Betriebsdruck einer kompletten Schlauchleitung richtet sich immer nach dem schwächsten Bauteil, entweder nach den Armaturen oder dem Schlauch.

Maximale Betriebstemperatur

Zu förderndes Medium:
SS-Geflecht -73 ˚C bis +260 ˚C,
PB-Geflecht -30˚ C bis +100˚ C.

SS/RC, SS/FP -40 ˚C bis +150 ˚C,
SS/SI -73 ˚C bis +224 ˚C,
KYB -40 ˚C bis +120 ˚C.

Die max. direkte äußere Temperatur-Einwirkung muss um ca. 20˚C niedriger sein als die maximale Betriebstemperatur.

Druck-Temperatur-Abhängigkeit

SS-Geflecht wie in der nebenstehenden Tabelle beschrieben, PB-Geflecht wie beschrieben von -30 ˚C bis +80 ˚C, dann pro ˚C um 3 % reduzieren bis max. +100 ˚C. RC-, FP- und SI-Ausführungen wie beschrieben, jedoch nur bezogen auf die max. Temperatur der jeweiligen Beschichtung.

Temperatur Druckwerte

Externer Schutz

SR – Kautschukringschutz

Einsatz

Für raue Betriebsbedingungen, die einen Schutz gegen Abrieb, z.B. beim ziehen des Schlauches über den Boden, erfordern; oder dort, wo eine durchgängige Kautschukbeschichtung zu schwer und hinderlich wäre. Auch für GP/PB-Schläuche lieferbar (bei PB – Geflecht ist keine Kautschukbeschichtung möglich).

Beschreibung

Speziell geformte, abriebfeste Kautschukringe sind alle 500 mm angebracht. Nur für die Nennweiten 1″ bis 2″ lieferbar. 

Ausführung

Wie bei GP/SS, jedoch sollte die Innentemperatur +140 ˚C nicht überschreiten.

RC-300 – Kautschukknickschutz

Einsatz

Bei häufigen und extremen Biegebewegungen im Anschlussbereich, zudem ist es ein Hitze- oder Kälteschutz. 

Ausführung

EPR = Ein ca. 300 mm langes EPDM-Stück (loser Kautschukschlauch auf der Presshülse befestigt). 

RC-300 = auf Edelstahlgeflecht vulkanisierte EPDM-Version 

DRC-300 = auf RC-Decke vulkanisierte EPDM-Version 

DSI-300 = vulkanisierte Version für SI-Decken

PC – Schutzwendel

Einsatz

Für Betriebsbedingungen, die einen Schutz gegen Abrieb erforderlich machen und bei denen ein Kautschuküberzug nicht zulässig ist (Temperatur, Chemikalien). Zusätzlich dient dieser als Knickschutz

Beschreibung

Eine Edelstahlspirale ist straff um den Schlauch gewickelt und an beiden Presshülsen angeschweißt. Die max. Länge der einbaufertigen Schlauchleitung mit Schutzspirale aus Edelstahl beträgt 15 Meter.

Ausführung 

Wie bei GP/SS, jedoch erhöht sich das Gewicht/m um ca. 15 %.

HDPE – Schutzspirale

Einsatz

Die Spirale wird dort eingesetzt, wo es um einen hohen mechanischen Scheuerschutz bei möglichst geringem Gewicht geht.

Ausführung

Eine schwarze HDPE-Spirale wird über die komplette Schlauchlänge gewickelt und mittels eines Edelstahlringes auf beiden Hülsen fixiert. Die Einsatztemperatur beträgt -40 °C bis +110 °C. 

HDPE/AS = ableitfähige Version. 

Die max. Länge der einbaufertigen Schlauchleitung mit HDPE-Spirale beträgt 20 Meter.

Schlauch- und Armaturenauswahl

CORROFLON – Auswahl 

CORROFLON-Schlauchleitungen werden speziell nach Kundenanforderungen gefertigt und komplett mit Armaturen geliefert, nachdem die richtige Kombination aus Schlauchliner, Geflecht, Armatur und Schlauchlänge ausgewählt wurde. 

Schlauchtyp 

Die Standardausführung ist CORROFLON GP/SS. Alternativen zur Zusammenstellung eines kundenspezifischen Schlauches finden Sie unter SchlauchlinerDruckträger und Kautschuk-Decken. Der Schlauchtyp wird nach den sogenannten “Kürzeln” spezifiziert (siehe Legende). So hat ein Standardliner, antistatisch mit Polymergeflecht, die Abkürzung Corroflon GP/AS/PB. 

Armaturen 

Für CORROFLON ist eine große Bandbreite von Armaturen lieferbar, jeweils mit oder ohne PTFE-Auskleidung. Diese Armaturen passen zu jedem Schlauchtyp, wobei entweder jeweils zwei identische oder aber auch verschiedene Armaturen verwendet werden können.

CORROFLON – Schlauchlängen

Die Schlauchlänge wird nach Kundenwunsch gefertigt. Gemessen wird von Dichtfläche zu Dichtfläche der Anschlüsse. Die Längentoleranz beträgt bei Schlauchleitungen nach DIN EN 16643, Typ C, -0/+5% unabhängig von der Schlauchlänge. 

Engere Toleranzen sind gegen Aufpreis möglich. 

Armaturenwerkstoff

Der Standard bei Edelstahlarmaturen ist 316 SS. Presshülsen, Nutmuttern und Flansche sind aus 304 SS gefertigt. Andere Werkstoffe sind auf Anfrage erhältlich. Nachfolgend eine Vergleichsliste der verschiedenen 

Legierungen:

Mindestlängen für CORROFLON-Schlauchleitungen

Flanschausführungen

Beschreibung

Losflansch /Kurzbund mit kompletter PTFE-Auskleidung. 

Ausführung 

Losflansch nach ANSI oder DIN EN 1092-1. Andere Ausführungen sind ebenfalls lieferbar (auf Anfrage).

 

Werkstoffe 

Losflansch, Bund und Anschweißende sind aus Edelstahl 1.4404. Die Presshülse ist aus Edelstahl 1.4301.

 

Druckwerte 

Diese sind in der Flanschspezifikation DIN EN 1092-1 definiert. Bei ANSI 150 lbs Flanschen beträgt der max. Betriebsdruck 15 bar.

Flanschausführungen

Beschreibung

Losflansch und Bund ohne PTFE-Auskleidung.

Losflansch und Bund ohne PTFE-Auskleidung

Losflansch und Bund ohne PTFE-Auskleidung

 

 

 

 

 

Ausführung

Standard sind Losflansch nach DIN EN 1092-1 Type 02, Bund Typ 32 / Typ 35. Losflansche nach ANSI und andere Ausführungen sind auf Anfrage lieferbar. 

Werkstoffe 

Losflansch, Bund und Anschweißende sind aus Edelstahl 1.4404. Die Presshülse ist aus Edelstahl 1.4301. 

Druckwerte

Diese sind in der Flanschspezifikation DIN EN 1092-1 definiert. Bei ANSI 150 lbs Flanschen beträgt der max. Betriebsdruck 15 bar.

 

Kamlock-gesicherte Hebelarmkupplungen

 

Beschreibung

Hebelarmkupplung mit gesicherten Hebelarmen (die man nur mittels Ziehen der befestigten Ringe an den Hebelarmen öffnen kann) mit und ohne PTFE-Auskleidung.

Kamlock-gesicherte Hebelarmkupplungen

Saflock mit gesicherten Hebelarmen und PTFE-Auskleidung

 

 

 

 

 

 

Ausführung

Konform DIN EN 14420-7.

Werkstoff

Kamlock-Material in 316 SS (1.4401), Presshülsen in 304 SS (1.4301), Standarddichtung aus Nitrilkautschuk (andere Ausführung s.u.).

Betriebsdruck

Für alle Nennweiten mit PTFE-Auskleidung 10 bar (Prüfdruck 15 bar).

Temperatur/Dichtungen 

Die Temperatur ist abhängig von der eingesetzten Dichtung.

Hinweis:
FEP-gekapselte Dichtungen erfordern einen höheren Kraftaufwand, um die Kupplung zu schließen. Zum Schutz wird die so ausgestattete Kupplung mit einem Vaterteil aus PP oder AL ausgeliefert. Nach Gebrauch des Schlauches sollte man diese Vaterteile wieder einsetzen, um eine reibungslose Verbindung zu gewährleisten. Andere Dichtungen, z.B. aus EPDM oder aus Viton, sind ebenfalls lieferbar (unter Einschränkung der Betriebstemperatur).

 

Kamlock-Vaterteil

Beschreibung

Kamlock-Vaterteil mit und ohne PTFE-Auskleidung

Kamlock-Flanschadapter

Beschreibung

Kamlock-Flanschadapter (Vaterteil) mit kompletter PTFE-Auskleidung.

Ausführung / Werkstoff

Kamlock-Vaterteil mit Flansch verschweißt und mit dickwandigem
PTFE (virginal bzw. antistatisch) ausgekleidet.

Ausführungsvarianten

PTFE-ausgekleidete Kamlock-Mutterteil/Flanschadapter sind ebenfalls lieferbar, auch als DIN 11851 Flanschadapter (Form F oder C) oder auch als Triclamp-Flanschadapter

 

 

 

 

 

 

Milchrohrverschraubungen nach DIN 11851

Beschreibung

Milchrohrverschraubungen nach DIN 11851, Form F und Form C (Kegelstutzen/Nutmutter und Gewindestutzen) mit PTFE-Auskleidung. In dieser Ausführung nur in DN20 bis DN80 möglich. Armaturen ohne PTFE-Auskleidung sind in allen Nennweiten lieferbar.

Ausführung

Generell nach DIN 11851.

Hinweis: Für die Armatur Form C mit PTFE-Auskleidung ist keine Dichtung erforderlich. Es sind jedoch wesentlich höhere Anzugsmomente erforderlich um eine leckagefreie Verbindung zu erhalten.

Form F mit PTFE-Auskleidung

Form C mit PTFE-Auskleidung

 

 

 

 

 

 

 

 

Werkstoff

Alle Komponenten in Edelstahl, Kegel- und Gewindestutzen in 316 SS (1.4404), Nutmutter und Presshülsen in 304 SS (1.4301). Nutmuttern auf Wunsch auch in anderen Legierungen lieferbar.

Betriebsdruck

Wie für den eingesetzten CORROFLON-Schlauchtyp angegeben.

Form F mit PTFE-Auskleidung

Form C mit PTFE-Auskleidung

 

 

 

 

 

 

 

Clamp-Verbindungen konform mit DIN 32676

Beschreibung

Triclamp-Anschluss (auch Clamp oder Triclover) mit und ohne PTFE-Auskleidung und zusätzlich ausgeformter Dichtnut (patentiert). 

Abmessung für Clamp-Verbindungen mit PTFE-Auskleidung

 

Konform mit DIN 32676, ISO 2852. Werkstoff Anschluss in Edelstahl 1.4404 (316 S11), Presshülsen in 1.4301 (304 SS)

Hinweis

Triclamp-Anschlüsse nach DIN 32676 sind sehr verbreitet. Um Verwechselungen zu vermeiden, sollten vor einer Bestellung folgende Punkte geklärt werden:

  • Rohrklasse
  • Clamp-Außendurchmesser
  • Schlauchabmessung

Betriebsdruck mit PTFE-Auskleidung

Der max. Betriebsdruck für alle Nennweiten beträgt 16 bar (Prüfdruck 24 bar).

Clamp-Außendurchmesser

Clamp-Anschlüsse nach DIN 32676, Reihe A, B, C ohne PTFE-Auskleidung. Die Anschlüsse sind aus dem Werkstoff 1.4435, auf Wunsch jedoch auch in anderen Werkstoffen erhältlich. Presshülsen in 1.4301. Die Innenoberfläche sind standardmäßig Ra <= 0,8 µm (H3) (andere Werte auf Anfrage).

Triclamp mit PTFE-Auskleidung

Triclamp mit PTFE-Auskleidung

Armaturen ohne PTFE-Auskleidung

 

BSP-Außengewinde

Beschreibung

Kegeliges BSP-Gewinde.

Ausführung

BSPT nach DIN EN 10226-1 und -2.

Werkstoff

Alle Komponenten sind aus Edelstahl 1.4404. Auf Anfrage auch andere Werkstoffe lieferbar, z.B. PP, PVDF oder PTFE. 

Alternativausführungen

Die Armatur ist auch als flachdichtende Ausführung mit Gewinde nach DIN ISO 228 erhältlich. (Achtung: In diesem Fall ist die Länge nicht identisch).

Betriebsdruck

Für Edelstahlarmaturen entspricht der max. Betriebsdruck dem der Schlauchausführung. Bei Verwendung von Kunststoffarmaturen reduzieren sich Betriebsdruck und -temperatur. Im Bedarfsfall wenden Sie sich bitte an TECNO PLAST.

BSP-Außengewinde

BSP-Innengewinde

Beschreibung

BSP-Überwurfmutter (Parallelgewinde) mit 60˚-Dichtkegel.

Ausführung

BSPP nach DIN EN ISO 228

Werkstoff

Alle Komponenten sind aus Edelstahl 1.4404. Andere Werkstoffe sind möglich.

Alternativausführungen

Die Armatur ist auch als flachdichtende Ausführung lieferbar (Achtung: in diesem Fall ist die Länge nicht identisch mit der Länge in der Tabelle).

Betriebsdruck

Der max. Betriebsdruck entspricht dem der jeweiligen Schlauchausführung (Prüfdruck = MBD x 1,5)

BSP-Innengewinde

Tauchrohre und glatte Enden

Tauchrohr-Schlauchverbindungen

Beschreibung

Tauchrohre sind starre PTFE-Rohre, entweder gerade oder mit 90˚-Bogen (siehe Abbildung), die mit dem CORROFLON-Schlauch direkt verpresst werden. Sie dienen als Saug- und/oder Füllsystem für Fässer, Tanks oder Rührbehälter.

Werkstoff

Der Standardwerkstoff ist antistatisches (AS) PTFE. Ebenfalls in virginalem PTFE, Edelstahl, Polypropylen oder anderen Materialien lieferbar.

Längen

Tauchrohre werden nach Kundenwunsch gefertigt. 

Längenfestlegung 

Bei einem 90˚-Tauchrohr wird die Schlauchlänge vom Anschluss bis zur Achse des starren Schenkels gemessen, die Tauchrohrlänge von der Achse des offenen Endes zum Schlauch. Man kann jedoch auch Schlauchlängen, Länge des Rohrstücks bis zum 90˚-Bogen und die starre Länge des Endstücks angeben.

Hinweis: Diese Kombination Tauchrohr/Schlauch wird nur mit 4 bar getestet und sollte nicht über 3 bar Betriebsdruck verwendet werden.

Fixiertes Tauchrohr

Fixiertes Tauchrohr

 

Glattes Ende

Beschreibung

Durch thermische Behandlung werden die Wellen am Schlauchende geglättet. Sollte die Schlauchleitung mit einem Druckträger versehen sein, wird dieser durch eine Manschette fixiert.

Hinweis: Bei Nennweiten bis 1 1/2″ sind 3 bar – darüber hinaus 1 bar Betriebsdruck zulässig.

Ausführung

Der Durchmesser des glatten Endes entspricht der nominalen Schlauchnennweite.

Werkstoff

Die Manschette besteht aus PTFE, Farbe schwarz

Glattes Ende

Glattes Ende

Dampf beheizter Schlauch (CH)

 

Einsatz

CH-Schläuche werden dort eingesetzt, bei dem Medien mittels Temperaturzuführung in einem bestimmten Temperaturbereich gehalten werden müssen, um z.B. eine vorzeitige Kristallisation zu vermeiden. Dampf- oder ölbeheizte Schlauchleitungen werden oft dann eingesetzt, wenn Sicherheitsbedenken oder Möglichkeiten gegen eine elektrische Beheizung sprechen.

Beschreibung

Die Heizmedium führende Leitung besteht aus einem PTFE-Schlauch mit Edelstahlgeflecht, ID 6 mm bzw. ID 9,5 mm (abhängig von der Nennweite des Kernschlauches). Diese ist spiralförmig um den CORROFLON-Kernschlauch gewickelt. Bei Schlauchlängen ab 3 m wird ein Doppelheizsystem eingesetzt, wobei die Aus- und Eingänge gegenläufig angeordnet sind. Diese Konstruktion wird deshalb gewählt, um den Temperaturverlust und die Druckdifferenz durch die Längenänderung einigermaßen zu kompensieren. Als Isolierung wird ein selbstverlöschender, geschlossenzelliger  Siliconschaum eingesetzt. Die äußere Umflechtung besteht aus einem Edelstahlgeflecht. Das Edelstahlgeflecht kann zusätzlich noch mit einem EPDM-Mantel ausgerüstet werden. Im Prinzip ist jeder Schlauch eine Sonderanfertigung nach Kundenwunsch, daher sollten vor Bestellung folgende Fragen beantwortet werden: 

  • Zu förderndes Medium 
  • Betriebsbedingungen (Druck/Vakuum und Produkttemperatur) 
  • Temperatur im Heizsystem 
  • Min./max. Umgebungstemperatur 
  • Äußere Einsatzbedingungen (z.B. Abrieb, im Freien etc.)
  • Einbaulage

Ausführung

Wie für Corroflon GP/SS, lieferbare Nennweiten jedoch nur von 1″ bis 3″, der Biegeradius verdreifacht sich. Der Außendurchmesser und das Gewicht verändern sich signifikant in Abhängigkeit zur Ausführung. Der Dampfschlauch ist sowohl mit und ohne PTFE-Auskleidung lieferbar.

Einschränkungen

1 ” CH- Schlauchleitungen mit PTFE-ausgekleideten Flanschen DN 25 können nur mit einem Bördeldurchmesser von 50 mm und nicht 63 (DIN) mm hergestellt werden.

Wenn der Schlauch hängend, gerade oder im  90° Bogen eingebaut werden soll, ist eine spezielle Konstruktion erforderlich, daher sollte die Einbaulage TECNO PLAST mittgeteilt werden.

CH- Schlauchleitungen sind nicht in Verbindung mit PB-Geflecht geeignet.

Die minimale Einbaulänge beträgt 750 mm.

Elektrisch beheizter Schlauch (ETH)

Neben einer Dampfbeheizung ist auch eine elektrische Beheizung des Schlauches möglich. Für eine Angebotserstellung finden Sie einen Fragebogen im Downloadbereich. Bitte den ausgefüllten Fragebogen an Tecnoplast schicken.

CH-Konstruktion

CH-Konstruktion

 

 

 

 

Längenberechnung

 

Berechnung der Schlauchlänge

Um die gebogene Länge einer Schlauchleitung zu berechnen, bedient man sich der Formel 2πR (Kreisumfang), wobei R der Radius und π die Konstante 3,142 ist. 

Wenn die Schlauchleitung z. B. einen Bogen von 90˚ beschreibt, was 1/4″ des Kreisumfanges entspricht, und der Radius dieses Bogens R ist, so beträgt die Schlauchlänge 1/4 x 2πR. Bei einem 180˚-Bogen dann 1/2 x 2πR. 

Um eine bestimmte Schlauchlänge festzulegen, müssen die starren Teile die Schlauchleitung und die Länge der Anschlüsse zu der errechneten Länge addiert werden. 

Beispiel
Ein 2″ (DN50) Schlauch mit beidseitigen Flanschanschlüssen soll in einem 90˚-Bogen eingebaut werden (Schenkellängen 400 mm und 600 mm).

Gebogener Abschnitt (gelb)
= 1/4 x 2πR (334)
= 1/4 x 2 x 3,142 x 334 = 525 mm

 

Oberer, gerader Abschnitt mit Länge des Anschlusses
= 600 – 334 = 266 mm

Länge des zweiten Anschlusses
= 66 mm

Gesamtlänge
= 525 + 266 + 66 = 857 mm

 

 

 

 

 

Hinweis:

(a) Ein Schlauch wird sich immer im größtmöglichen Radius um eine Ecke legen, nie mit dem minimalen Biegeradius (MBR). Die Länge der beiden Anschlussenden muss bei den Berechnungen immer berücksichtigt werden.

(b) Bei dynamischen Bewegungen muss die Schlauchlänge so berechnet werden, dass der max. Axialversatz kompensiert wird.

(c) Sollte die Einbausituation zu komplex für eine theoretische Berechnung sein, dann empfiehlt es sich, diese Situation mit einem Schlauchmuster zu simulieren, um eine ungefähre Länge festzulegen

Einbauhinweise

 

Schlaucheinbau

Schlauchleitungen sind in der Regel beidseitig an anderen Systemen angeschlossen. Sie können sich in einer starren/statischen oder in einer flexiblen/dynamischen Einbaulage befinden.

In beiden Fällen darf der Mindestbiegeradius (MBR) nie unterschritten werden (siehe relevante Schlauchtabellen). 

Abweichungen von dieser Regel ereignen sich in der Praxis vor allem dann, wenn die Schlauchleitung an einem Ende direkt hinter der Einbindung, z. B. durch zu hohe Zugbelastung, abgeknickt und so an dieser Stelle der Mindestbiegeradius unterschritten wird. Grund hierfür ist oft eine zu kurz gewählte Schlauchlänge bzw. ein zu hohes Eigengewicht der Schlauchleitung. 

Bewegung und Zug sollten direkt am Anschluss vermieden werden. 

Weiterhin ist darauf zu achten, Zug oder Abrieb bei Schlauchleitungen zu vermeiden. Dies erreicht man in vielen Fällen durch Variation der Länge und des Einbaus sowie durch Verwendung von speziellen Armaturen oder durch Unterstützung des Schlauches (z. B. Rollen, Satteltaschen).Torsionsspannungen sind generell zu vermeiden, die Schlauchleitung ist verdrehungsfrei einzubauen. Torsionsspannung tritt z. B. dann auf, wenn die Schlauchleitung schon beim Einbau verdreht fixiert wird. Beide Anschlüsse sollten idealerweise auf einer Ebene liegen

 

 

 

 

 

 

Legende zu Kurzbezeichnungen

Für TECNO PLAST Schlauchmeterware und Schlauchleitungen

Grundsätzliches:

Der Aufbau der Schlauchkurzbezeichnung ist immer von Innen nach Außen.

 

In der Kurzbeschreibung werden die einzelnen Schlauch-Typen wie folgt benannt:
CO CORROFLON  
     
Ausführung des PTFE-Kernschlauches (Liner)
GP General Purpose Standardliner (virginal, weiß)
SP Special Purpose Engwelliger CORROFLON-Schlauch,
engerer Biegeradius,
kleinerer Öffnungswinkel
AS Antistatic antistatischer Schlauchliner (schwarz)
     
Druckträger
TO Tube Only Schlauch ohne Umflechtung
SS Stainless Steel Braid Geflecht aus rostfreiem Stahl 1.4301 / 1.4401
PB Polypropylene Braid Polypropylengeflecht (max. +100 °C),
Eingeschränkter Druck ab +80 °C
KYB Kynar Braid PVDF-Geflecht mit
eingeschränktem Druck
     
Außenmäntel
RC Rubber Cover Extrudierte glatte EPDM-Kautschukdecke
(aufvulkanisiert ab 3“), schwarze EPDM-Decke
ist ableitfähig und flammbeständig
RC/SI Silicone Rubber Silicondecke, aufextrudiert
(alte Bezeichnung: SI ohne RC)
SI/SLV Silicone Sleeve Silicon-Schlauch, über Geflecht gezogen
     
Sonstige
CC Colour Code Markierung (farblich gekennzeichnet)
SR Scuff-Ring Kautschukring (Scheuerschutz)
PC Protection Coil Edelstahl Schutzwendel (Scheuerschutz)
SG Safe Gard HDPE-Schutzspirale (auch ableitfähig möglich)
EPR End Protection by Rubber Kautschukschutz/Knickschutz aufgeschoben,
meist 300 mm lang
DRC Double Rubber Cover Knickschutz aus EPDM, aufvulkanisiert,
meist 300 mm lang
DSI Double Silicone Cover Knickschutz aus Silicon, aufvulkanisiert,
meist 300 mm lang
CH Continuous Heating Medienbeheizter Schlauch (Dampf,
sonstige Wärmeträger)
ETH Electrically Trace Heated elektrisch beheizt
EC Electrical Continuity elektrische Leitfähigkeit
     
Diese obigen Kurzbezeichnungen werden nur bei TECNO PLAST intern in der EDV benutzt.
     
Technische Kurzbezeichnungen
MBR Minimum Bend Radius Mindestbiegeradius
PN Pressure Nominal (Working) Arbeitsdruck
PT Pressure Test Prüfdruck
T Temperature Temperatur
DN Dimension Nominal Nennweite
IN Inch Zoll
     
Weitere technische Daten zu den einzelnen Produkten entnehmen Sie bitte unseren Katalog-Unterlagen

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Permeationsuntersuchung an CORROFLON und CORROLINE+ 556kB Download
CORROFLON — Prüfbericht (510 KB) 510kB Download
Übersicht zum Einsatz von CORROFLON-Schläuchen in Ex-Zonen (1 MB) 1MB Download
Fragebogen zu elektrisch beheizten Schlauchleitungen 213kB Download

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