APSW-Siliconschlauch

Beschreibung/Konstruktion

Alle APSW-Siliconschlauch-Ausführungen von AdvantaPure® sind besonders hochwertige, platinvernetzte 70 Shore Siliconschläuche (Quali-tät NI 202) mit vier eingebetteten Polyestergewebeeinlagen und einer Federstahlwendel aus Edelstahl (SS 316).

Der APSW hat eine glatte, gewickelte transparente Silicondecke und der APSW-PC eine gewellte. Die Siliconliner werden in einem zertifizierten Reinraum der ISO-Klasse 7 (C) hergestellt. Durch die Kombination von Polyestergewebeeinlagen und Edelstahlwendel ist eine hohe Druck- und Vakuumsfestigkeit gewährleistet. Die Schläuche entsprechen der DIN EN 16821:2017-10.

Chemische Beständigkeit

Platinvernetzte Siliconschläuche zeichnen sich im allgemeinen durch eine hohe chemische Beständigkeit aus, u.a. ist der Schlauch gegen UV-Strahlung und Ozon beständig. Hier kann eine detaillierte chemische Beständigkeitsliste abgerufen werden.

Der APSW-Siliconschlauch ist für Autoklavierung, für Gamma-Strahlensterilisation und für CIP-Reinigung geeignet. Dampfdauereinsatz beschleunigt jedoch den natürlichen Alterungsprozess des Siliconmaterials. Nähere technische Erläuterungen zu dieser Thematik finden Sie hier.

Technische Daten/Abmessungen

Diese entsprechen der DIN EN 16821:2017-10 

Die APSW-Siliconschläuche sind in einem Temperaturbereich von -70 °C bis +176 °C einsetzbar. Der max. zulässige Betriebsdruck ist abhängig von der Betriebstemperatur. Weiter unten Sie dazu eine Tabelle mit den technischen Daten. 

Label

Für die APSW-Siliconschlauchleitung gibt es die Möglichkeit einer zusätzlichen Markierung auf dem Schlauch. Möglich ist eine Kombination aus zwei Farbbanderolen und einem Etikett mit max. 5 Schriftzeilen. Geschützt wird dieses durch einen transparenten Siliconüberzug, der direkt auf die Silicondecke vulkanisiert wird. Farbbanderolen sind verfügbar in: Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau, Purpur, Braun, Schwarz, Grau und Weiß.

Achtung:
Die APSW Produktreihe ist nicht für die Verwendung als Implantatmaterial geeignet.

Schlauchkonfektionierung

Alle Größen der APSW-Siliconschlauchausführungen sind in Längen bis max. 3,65 m lieferbar und werden auf Wunsch mit speziellen Edelstahl-Pressarmaturen  konfektioniert. 

Die Armaturen werden in der Regel aus dem Werkstoff 1.4404/1.4435 mit einer Oberflächengüte Ra < 0,8 µm poliert hergestellt. Auf Wunsch sind auch andere Werkstoffe, sowie eine Oberflächengüte bis Ra < 0,2 µm epoliert, möglich. Alle Schlauchleitungen werden einer Druckprüfung mit Wasser (1,5 facher Wert des Betriebsdruckes) unterzogen. 

Üblicherweise wird dieser Schlauch mit Tri-Clamp-Verbindungen nach DIN 32676 konfektioniert. Weitere Sterilverbindungen, z.B. Kegelstutzen, Gewindestutzen nach DIN 11851, Aseptik-Rohrverschraubungen und Aseptik-Klemmverbindungen nach DIN 11864, sowie alle anderen gängigen Anschlußkonfigurationen aus der Steriltechnik sind ebenfalls lieferbar.

Spezifikationen

Die APSW-Siliconschläuche (NI 202) entsprechen u.a. folgenden Richtlinien:

  • FDA 21 CFR 177.2600
  • USP-Class <85>, <87>, <88>, <381>, <661>
  • ISO 10993-3, -4, 10, -11
  • EP 3.1.9
  • Sanitary Standard 3 
  • AEPA 6010 A

Diese Spezifikationen und auch die Nutzungsbedingungen finden Sie im Downloadbereich.

APSW-Schlauchtabelle

nominale
Nennweite
Innen-
durchmesser
Außen-
durchmesser
max.
Betriebsdruck
bei 20°C
Berstdruck
bei 20°C
min.
Biegeradius

Gewicht / m

Artikel-
Nummer

DN in mm mm bar bar mm
ca kg

12 1/2 12,7 23,1 26,2 104,8 25
0,42
APSW-SP12
20 3/4 19,1 29,4 21,7 86,9 40 0,53
APSW-SP20
25 1 25,4 35,8 17,2 68,9 65 0,65
APSW-SP25
40 1 1/2 38,1 48,5 17,2 68,9 100 1,02
APSW-SP40
50 2 50,8 61,2 14,1 56,5 155
1,30
APSW-SP50
65 2 1/2 63,5 73,9 12,8 51,0 280
1,56
APSW-SP65
80 3 76,2 86,6 13,1 52,4 330
1,83
APSW-SP80
100 4 101,6 112,0 9,7 38,6 auf Anfrage
2,55
APSW-SP100

Anmerkung:
Ab einer Temperatur von + 20 °C muss der Berstdruck/Betriebsdruck bei Erhöhung um je 35°C um 10% reduziert werden. Alle Werte beziehen sich auf die reine Schlauchmeterware. Bei einbaufertigen Schlauchleitungen bitten wir evtl. drucklimitierende Anschlüsse zu berücksichtigen.

Die genannten Nutzungseinschränkungen sind stets nur als Richtlinie zu verstehen. In solch einer Liste kann niemals (allen möglichen Faktoren) der großen Vielfalt unterschiedlicher Anwendungen Rechnung getragen werden.